Der Scharfeneck e.V. war am Hütten-Jubiläum mit einem Infostand auf dem Festgelände vertreten und stand den interessierten Besuchern für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Wie schon am 16.06.2024 fand außerdem sonntags eine Führung um die Burg durch unseren Historiker Rolf Übel statt. Er wurde wieder von den "Troubadouren" musikalisch begleitet.
Am Dienstag, den 23. Juli besuchte der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Hitschler, die Burgruine Neuscharfeneck, um sich ein persönliches Bild über den Stand der Arbeiten zur Sicherung der Anlage und das Ausmaß der Schäden zu machen.
In den letzten zwei Jahren wurden durch die Pfalzkletterer und eine Spezialfirma die Entgrünung der Mauern für die digitale Bauaufnahme und Sicherungsmaßnahmen an der Schildmauer vorgenommen.
Hierbei wurden mehrere auch teils schwere Steine kontrolliert zum Absturz gebracht. Beide Aktionen haben gezeigt, dass die Krone der Schildmauer durch über Jahrzehnte eindringendes Wasser und durch Frost weitgehend zerrüttet ist. Durch die Lage direkt am Weinsteig wurde klar, dass die Sanierung der Schildmauer nun höchste Priorität hat.
Für die erforderliche Sanierung der mächtigen 60 m langen und bis zu 12 m dicken, immer noch 22 m hohen Wehrmauer sind von Architekt Marc Sattel rund 3 Mio. Euro veranschlagt.
Thomas Hitschler, der den Erhalt der Burg seit vielen Jahren unterstützt, setzt sich weiter dafür ein, dass ein nahtloser Übergang der Arbeiten zur Sanierung der Schildmauer erfolgreich gelingen kann.











